Malindi - Leben in Kenia

Kenia gilt als wirtschaftlicher Motor Ostafrikas: Touristen werden von den reichen Schätzen der Natur und idyllischen Stränden angezogen, in aller Welt werden Schnittblumen aus Kenia gekauft sowie Kaffee und Tee aus Kenia getrunken.

Die Not der Bevölkerung

Die beachtliche wirtschaftliche Kraft des Landes kann über seine Probleme nicht hinwegtäuschen. Jeder zweite Kenianer lebt unterhalb der Armutsgrenze, jeder Vierte muss gar mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen.

 

Die häufigen Dürren verschlimmern die Lage noch: Auf den kargen und trockenenen Böden kann nichts gedeihen, die Menschen müssen hungern und können die Schulgebühren für ihre Kinder nicht aufbringen. 

Aids – ein großes Problem

HIV und Aids sind zu einem grossen Problem geworden. Allein rund 180.000 Kinder leben mit dem Virus. Hinzu kommt, dass viele Kinder ihre Eltern an die Krankheit verlieren: In Kenia leben etwa 1,2 Millionen Aids-Waisen. Sie erhalten nur selten staatliche Unterstützung. Wenn die Kinder niemanden finden, der sich um sie kümmert, sind sie alleine auf sich gestellt: Sie leben auf der Strasse, müssen arbeiten und können nicht zur Schule gehen.

Projektarbeit - Das Chafisi Waisenhaus

Seit 2008 setzen wir uns in der Nähe von Malindi dafür ein, dass AIDS-Waisen ein neues liebevolles Zuhause finden. Wir unterhalten in "Watamu" das "Chafisi Waisenhaus" mit angegliedertem Internat. Etwa 250 Kinder leben dort in sicheren Verhältnissen.

 

Im "Chafisi-Waisenhaus" erhalten die Jungen und Mädchen eine gute Schulbildung, ausreichend Nahrung und Kleidung. Nicht wenige von ihnen haben es von hier aus, auf eine gute bis sehr gute weiterführende Schule oder sogar auf die Univsität geschafft. Bildung ist der Weg aus Armut! In Chafisi erhalten sie eine fundierte Schulbildung und damit eine echte Perspektive.

Patenschaftsprogramm

Dank der Spenden in den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, das Projekt nach und nach weiter auszubauen. Es sind Klassenräume, neue Waschräume, mehr Lehrer und mehr Schüler hinzugekommen. Auch ein Acker gehört inzwischen zum Eigentum der Schule: Er stellt die Versorgung der Schüler mit gesunder Nahrung sicher.

 

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Paten der ora-Patenkinder: Jeder Pate fördert sein Patenkind persönlich, aber zugleich auch das gesamte Projekt (Lehrergehälter, Ausbau der Räume, Neuanschaffungen für den Unterricht, Saatgut zur Versorgung der Schüler etc.). Etwa 140 der Schüler sind ora-Patenkinder.

Waisenkinder haben in Watamu die Chance auf eine gute Ausbildung. Der Schlüssel für eine bessere Zukunft.

Wir würden gerne noch viel mehr helfen.
Helfen Sie uns dabei. Machen Sie mit.
Bekämpfen Sie gemeinsam mit engagierten Partnern die Armut in Malindi Kenia.

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