Leben in Albanien

Albanien ist ein kleines Land mit 2,8 Millionen Einwohnern. Es gilt als eines der ärmsten Länder Europas. Trotz zahlreicher staatlicher Maßnahmen stagniert seit 2009 die Wirtschaft. Korruption, Vetternwirtschaft und organisierte Kriminalität stehen dem Aufschwung entgegen. Die Bevölkerung ist sehr verarmt. Besonders die ländliche Bevölkerung lebt am Existenzminimum.

Die Not der Bevölkerung

Der Projektstandort von ora Kinderhilfe liegt im Norden Albaniens, in der Umgebung von Fushe-Arrez. Die Arbeitslosenquote liegt dort bei 85 Prozent. Seit der Schließung der Kupferfabrik leben die Menschen von Sozialhilfe. Da diese – je nach Familiengröße - lediglich zwischen 20 und 60 Euro beträgt, hungern viele Menschen.

 

Der lange und kalte Winter setzt ihnen zusätzlich zu. Die Menschen bekommen ihre Behausungen kaum warm geheizt, da der umliegende Wald fast vollständig abgeholzt wurde. Das verursacht mehr Überschwemmungen: Tauwetter und Regen zerstören die wenigen Besitztümer der Menschen.

Projektarbeit

In der Bergregion Fushe-Arrez gibt es eine Hilfsstation, die ora Kinderhilfe seit 1997 unterstützt. Ordensschwester Gratias Ruf leitet diese sehr hingebungsvoll und leistet damit lebensnotwendige Hilfe für arme Kinder und Familien.

 

Für ihren unermüdlichen Einsatz unter der armen Bevölkerung hat Gratias Ruf im August 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten.

 

Wöchentlich kommt ein Arzt aus Fushe-Arrez in die Ambulanz der Bergregion und versorgt dort kranke Kinder und Familien. Des Weiteren bieten wir einen Nähkurs für Frauen an. Dort lernen sie nähen und schneidern. Zur Coronazeit wurden dort viele Masken genäht.

 

ora Kinderhilfe sendet regelmäßig Hilfstransporte nach Albanien, in denen sich Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Schulmaterialien befinden. Hunderten von Menschen wird auf diese Weise dauerhaft geholfen.

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©  2021 by ora Kinderhilfe international e. V.

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