Die Angst wächst. Niemand weiß, wann die Restriktionen wieder aufgehoben werden und die Menschen wieder ihr täglich Brot verdienen können.
Die Angst wächst. Niemand weiß, wann die Restriktionen wieder aufgehoben werden und die Menschen wieder ihr täglich Brot verdienen können.

Verheerende Folgen von Corona in Afrika

Auch wenn es bisher glücklicherweise vergleichswenig wenig Covid19-Erkrankte in Afrika gibt, leidet die Bevölkerung unter den Restriktionen. Hunderttausende können ihr tägliches Einkommen nicht mehr erwirtschaften und leiden Hunger.

 

28. März 2020: Kenia, Ruanda, Sierra Leone, Nigeria - aus all unseren Projektländern erreichen uns in diesen Tagen dramatische Hilferufe. Die Folgen des Corona-Virus richten sowohl in Ostafrika als auch in Westafrika bereits erheblichen Schaden an.

 

Zwar ist es nachvollziehbar, dass in Ländern ohne stabiles Gesundheitssystem, ohne hinreichende Krankenversicherungen oder ausreichenden Vorrat an Medikamenten, die Regierungen deutliche Schritte unternehmen, um eine breite Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Jedoch leiden die Ärmsten der Armen bereits jetzt unter den Restriktionen.

 

Die Menschen leiden Hunger und Angst

 

Kenia und Ruanda haben strikte Ausgangssperren verhängt. In Ruanda zahlt man eine Strafe oder wandert ins Gefängnis, wenn man sein Haus ohne trifftigen Grund verlässt. Die Schulen sind geschlossen, die Märkte, Kirchen und Versammlungspunkte ebenfalls.

 

In Ländern, in denen die Menschen von der Hand in den Mund leben, keine Ersparnisse haben und in denen es keine sozialen Sicherungssysteme gibt, ist das katastrophal. Bereits jetzt wissen hundertausende Menschen nicht mehr, wovon sie ihre Familien ernähren sollen.

Jean Baptiste sorgt sich um seine Familie. Der Schuhverkäufer kann nicht mehr seinem Geschäft nachgehen.
Jean Baptiste sorgt sich um seine Familie. Der Schuhverkäufer kann nicht mehr seinem Geschäft nachgehen.

Da gibt es die, die darauf angewiesen sind, täglich die Früchte ihrer Ernte verkaufen zu können. Andere verkaufen Brot, Milch, Schuhe, Holzkohle zum Kochen, Feuerholz und Kleidung auf dem Markt und unter den Nachbarn. Wieder andere bieten Fahrdienste an. Mit kleinen Motorrädern oder Fahrrädern bilden sie den öffentlichen Nahverkehr in Ost- und Westafrika.

 

"All das geht nicht mehr", berichtet der Schuhverkäufer Jean Baptiste aus Ruanda. Er ist so wie hunderttausende andere gezwungen, Zuhause zu bleiben. "Ich habe Angst", sagt der junge Mann. "Ich sorge mich um die Zukunft meiner Familie, was sollen wir essen? Wovon sollen wir leben?"

 

Bitte helfen Sie jetzt

 

Als ora Kinderhilfe helfen wir diesen Familien in Not. Wir sorgen dafür, dass ihnen das Lebensnotwendigste zur Verfügung steht. Bitte helfen Sie, damit wir helfen können:

    • Eine Handwaschstation kostet 28,00 EUR

    • Eine Ziege, die Milch gibt, kostet
      45,00 EUR

    • Ein Lebensmittel-Paket für eine 5-köpfige Familie für 2 Wochen kostet 65,00 EUR

    • Saatgut inkl. nötigen Pestiziden kostet 100,00 EUR

 

 

©  2020 by ora Kinderhilfe international e. V.

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