Ein Bericht von Matthias Floreck von seiner Reise nach Nepal

Wenn die Welt über einem zusammenbricht!

Shyan Bahadur Singtang (der Mann vor dem halbzerstörten Haus) lebte mit seiner Familie und mehreren Enkelkindern in dem Haus. Seine Frau arbeitet derzeit in Saudi Arabien. Als das Erdbeben geschah, war Shyan gerade in der Vineyard-Gemeinde in Kathmandu. Seine Tochter, sein Sohn und seine Enkeltochter waren im Haus, als durch mehrere Erdstöße die hintere Hälfte des Hauses zerstört wurde. Sekunden vor dem Erdbeben fiel der Strom aus, sodass die Kinder im Haus aufhörten zu spielen und aufstanden. Dadurch waren die Mädchen näher an der Tür. Als dann die Erde bebte konnten sie schnell das Haus verlassen und liefen voller Panik auf die Straße. Der Sohn hielt sich im Obergeschoß auf und hatte keine Zeit, zur Tür zu rennen. Gedankenschnell sprang er aus dem Fenster. Da das Gebäude nicht sehr hoch ist hat er sich nicht verletzt.

 

Die Kinder machen derzeit einen fröhlichen Eindruck und lachen viel. Ich selbst habe jedoch bei einem kleinen Nachbeben erlebt, wie die Stimmung sofort kippt und die Kinder in Panik nach ihren Eltern rufen. Keiner will mehr in den Häusern schlafen, alle haben Angst. Man spürt, dass das Leben für viele Jahre nicht mehr das gleiche sein wird.

 

Shyan ist Tagelöhner und hat kein festes Einkommen. Nur das Einkommen der Ehefrau hält die Familie am Leben. Dazu baut er auf dem kleinem Land verschiedene Gemüsesorten und Mais an. So hält er die Familie am Leben.

 

 
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