Flora und ihre Kuh.
Flora und ihre Kuh.

Tiere retten Leben

Ruanda: Flora schwankt zwischen weinen und lachen, als sie ihre Geschichte erzählt. Die groß gewachsene Frau hat ein herzliches und offenes Lachen. Es ist ansteckend, auch wenn uns die Tränen, die in ihren Augen glitzern, nicht verborgen bleiben.

 

Fünf Kinder und ihren Ehemann hat sie durch den ruandischen Genozid im Jahr 1994 verloren. Alle wurden auf grausame Weise während des Völkermords getötet. Sie selbst überlebte schwer verletzt: „Alles an meinem Körper tat mir weh, mein Bein war gelähmt, mein Körper voller Infekte. Aber viel schlimmer schmerzten mich die seelischen Wunden“, erzählt die Bäuerin.

 

Schwer traumatisiert fristete Flora in ihrer Hütte in Bicumbi ein einsames Dasein. In völliger Armut vegetierte Flora hungrig, mittellos, traurig und depressiv vor sich hin.

Die Kuh lebt schon 11 Jahre bei Flora.
Die Kuh lebt schon 11 Jahre bei Flora.

Dann kam die Kuh

 

Eine Kuh rettete Flora das Leben: „Durch die Kuh, die ich von ora Kinderhilfe bekam, kehrte mein Lebensmut zurück. Wegen ihr musste ich morgens aufstehen. An ihrem Fell konnte ich weinen“, berichtet sie. „Meine Kuh ist warm und weich. Sie bleibt bei mir und sie versorgt mich. Ihre Milch kann ich trinken und verkaufen. Ohne meine Kuh hätte ich niemals meine Küche bauen können“, fährt die Witwe fort. „Die Kuh ist mein Kompagnon. Sie hat mich aus der Armut und der Depression gerettet.“

Eine Küche in Ruanda.
Eine Küche in Ruanda.

In Ruanda ist eine eigene Küche keine Selbstverständlichkeit. Sie gleicht einem Schuppen mit Kochstelle und befindet sich meist hinter dem Haus. Die Wohnhäuser beherbergen oft nur das Wohn- und Schlafzimmer.

Mit Nutztieren helfen Sie den Menschen in Afrika, ein Leben in Würde zu führen.

  • Ein Huhn kostet 30 €.
  • Eine Ziege kostet 50 €.
  • Eine Kuh kostet 400 €.

 

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