Sierra Leone: Wenn Wasser und Brot gefährdet sind

Die etwa 1.500 Menschen im Fischerdorf in Makaimba leben in bedrohlicher Armut. Durch die nahegelegenen Salzminen gibt es keinen Zugang zu sauberem Wasser. Auf den ausgedörrten Böden gedeiht kaum etwas. Die Menschen leiden Hunger und Durst. Besonders für Kinder sind Mangel- und Unterernährung bedrohlich.

Das ist Shaka (11).
Das ist Shaka (11).

Shaka (11) schaut traurig in die Zukunft. Er ist Halbwaise und lebt in einer winzigen Hütte, die dürftig mit Elefantengras bedeckt ist. Wenn es regnet, ist alles nass. Seine Mutter verdient mit dem Verkauf von Produkten des alltäglichen Bedarfs etwa 40 EUR im Monat. Das reicht weder, um Shaka und seine Brüder zu ernähren, noch um Schulmaterialien für sie zu besorgen. Der Junge leidet Hunger und kann sich schlecht konzentrieren. Viele Kinder haben ein ähnliches Schicksal wie Shaka.

Die Menschen im Fischerdorf sind bitterarm

Makaimba liegt am Atlantischen Ozean. Die Menschen leben unter schwierigsten Bedingungen. Hunger und das versalzene Trinkwasser sind die Hauptprobleme der Menschen. Die Fischer besitzen kein Boot, das für den Fischfang auf dem Atlantik geeignet ist. Der Boden ist sandig und ausgedörrt und bringt kaum Feldfrüchte hervor. Die Menschen leben von der Salzgewinnung, die aber nur in der Trockenzeit möglich ist.

Corona verschärft die Lage

Durch die Pandemie sind die Nahrungsmittelpreise gestiegen. Die Menschen haben im Idealfall eine Mahlzeit am Tag, zumeist essen und trinken sie nur alle zwei Tage. Die dauerhafte Unterversorgung mit Nährstoffen schwächt besonders das Immunsystem der Kinder im Dorf. Aufgrund von Mangel- und Unterernährung sind in den letzten anderthalb Jahren acht Kinder im Dorf gestorben. Die anderen Jungen und Mädchen leiden unter Krankheiten, Entwicklungsverzögerungen und Wachstumsschwierigkeiten.

ora Kinderhilfe in Makaimba

Seit Anfang 2021 sichern wir die Grundversorgung der Menschen in Makaimba. Wir helfen mit Ernährung, Kleidung und Bildung. Die Kinder werden mit Schulmaterial ausgestattet und erhalten ein kostenfreies Mittagessen. In naher Zukunft möchten wir die Qualität des Wassers überprüfen und Maßnahmen für den Bau eines Brunnens treffen. Einige Kinder haben schon einen ora-Paten gefunden. Viele warten noch auf eine solche Unterstützung.

Helfen Sie Kindern mit ähnlichen Schicksalen, wie Shaka. Unterstützen Sie die Kinder aus Makaimba mit einer Patenschaft. Auch eine Spende hilft.

Hier können Sie mehr über Makaimba erfahren. Im ERF konnte Geschäftsführerin Carmen Schöngraf ein Radiointerview über unseren neuen Projektstandort geben.

©  2021 by ora Kinderhilfe international e. V.

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