Nordirak:
Christen leben in Angst

Seit dem Tod des iranischen Generals Soleimani wird die Lage immer schlimmer

Die Christen im Irak leben in Angst. Die Nachfahren Babylons und Assyriens, die auf dem historischen Gebiete Nebukadnezars seit Jahrhunderten Zuhause sind, haben Angst, ausgelöscht zu werden. Eine der ältesten christlichen Gemeinschaften, die noch in der Sprache Jesu betet, wäre damit unwiederbringlich zerstört.

 

Diese Gemeinschaften aus der Ninive-Ebene bestehen aus Menschen. Menschen wie du und ich. Menschen, die jeden Tag essen und trinken müssen, die träumen und hoffen. Menschen, die um ihres Glaubens willen, verfolgt werden. Seit der gezielten Tötung des iranischen Generals Soleimani durch eine US-Drohne wächst die Angst der Christen im Nordirak bei einem aufkommenden Konflikt zwischen die Fronten zu kommen.

Milizen haben alle Macht an sich gerissen

 

Unkontrollierte Milizen haben inzwischen mehr Macht als die staatlichen Autoritäten. Der sogenannte Islamische Staat (IS) wurde abgelöst durch die Milizen, die kaum Regularien unterworfen sind. Ihr Ziel ist es, die Bevölkerung in der Ninive-Ebene neu zusammenzusetzen. Die Christen sollen vertrieben werden.

 

Christinnen und Christen gelten als Bürger zweiter Klasse, werden schikaniert, bedroht und stigmatisiert. Kaum sind die Christen nach dem IS in ihre alte Heimat zurückgekehrt, leben sie wieder in Gefahr.


Die Lage ist unerträglich. Besonders für die Kinder. Sie sind vollkommen schutzlos ausgeliefert. So bitten wir, um Gebet und um Ihre Spende. Helfen Sie mit Ihrer Spende, die schwachen Gemeinschaften wieder zu stärken.

Schenken Sie unseren Brüdern und Schwestern ein Zeichen der Verbundenheit und Nächstenliebe.

 

„Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit“ (1 Kor 12,26).

 

Wir danken Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihre Hilfe!

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