Lage der Christen im Nahen Osten

Für uns als Christen in Deutschland ist es selbstverständlich unseren Glauben öffentlich bekennen zu können. In vielen Ländern der Erde ist das lebensgefährlich. Besonders schlimm ist die Lage in Syrien und im Irak.

 

Mit dem Aufkommen des IS und dem Beginn des syrischen Krieges in 2011 hat dort ein regelrechter Exodus der Christen begonnen. Vor sechs Jahren lebten rund 1,8 Millionen Christen im Land. Heute sind es noch etwa 800.000. Jeder zweite Christ in Syrien wurde ermordet oder ist geflohen. Auch im Irak kämpfen unsere Brüder und Schwestern ums Überleben. Auch dort hat der IS Bomben in Kirchen geworfen, Kreuze angezündet und christliche Dörfer zerstört. Wer überleben will, dem bleibt nur die Flucht in die Teile Syriens, die bereits vom IS befreit sind, oder in den nahen Libanon.

 

Auf der Flucht lassen die Menschen alles zurück. Traumatisiert, verarmt und hilfsbedürftig leben viele von ihnen unter menschenunwürdigen Bedingungen. Zusammen mit unserer christlichen Partnerorganisation „New Vision“ helfen wir deshalb den Menschen. Wir verteilen Lebensmittel, Kleidung und Medikamente. Wir bauen Notunterkünfte und statten diese mit Öfen und Brennmaterial aus. Wir unterhalten Hauskreise, Gebetstreffen und Bibelgruppen, damit die Menschen Orte zum Austausch, zum Weinen und zum Beten haben. Immer wieder machen wir dort die Erfahrung, wie viel Heilung durch Gottes Wort geschehen kann.

 

Daher bitten wir Sie: Unterstützen Sie unsere Hilfe für die verfolgten Christen im Libanon und im Irak!

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