Kühe für Ruanda: Hilfe für Witwen

Tiere können in Afrika Wunder bewirken: Mit ihrer Milch, ihrem Fleisch und ihrem Fell stabilisieren sie das Einkommen ganzer Familien - so wie bei Clementine und Petronille.

 

Beide Frauen stammen aus Nyamata. Etwa 30 km von der Hauptstadt entfernt, liegt das kleine Städtchen. Nyamata ist währen des schrecklichen Völkermords gegen die Tutsi im Jahre 1994 zu trauriger Berühmtheit gelangt, weil in der dortigen Kirche 10.000 Menschen eingeschlossen und dann getötet worden sind.

 

Clementine und Petronille haben den Genozid als Witwen überlebt. In Armut, Trauer und Verzweiflung sind sie zurückgeblieben. Durch die Hilfe von ora und durch jeweils eine Kuh wendete sich ihr Leben zum Besseren.

"Mein Name ist Petronille. Ich bin eine Überlebende des Genozids, ich bin Witwe und habe 1994 mit drei Kindern überlebt. Seit dem Jahr 2000 bin ich schon mit der ora Kinderhilfe und ihrer Partnerorganisation ‚Solace Ministries‘ verbunden. Ich gehe dort in die Gemeinde, in die Seelsorge und zu den Kursen. Sie trösteten mich viele Male in meinem Leid und unterstützen mich bis heute in verschiedenen Lebensfragen.

 

Ich war so aufgeregt als ich höre, dass ich eine Kuh bekommen würde. Ich fühlte mich sofort sehr ermutigt und die Nachricht weckte Hoffnung für die Zukunft in mir. Diese Kuh wird mir helfen, ein Einkommen zu erzielen und dieses Einkommen wird mir helfen, viele Probleme zu lösen. Ich werde Milch und Dünger verkaufen können. Und ich werde auch Dung als Dünger auf meinem Feld für landwirtschaftliche Zwecke verwenden können.

Ich werde mich wirklich gut um die Kuh kümmern."

 Petronille aus Nyamata

 

„Meine Name ist Clementine. Ich wohne in Nyamata. Ich habe den Genozid gegen die Tutsi mit schweren Behinderungen überlebt. Ich habe chronische Kopfschmerzen und chronische Rückenschmerzen wegen der Schläge, die ich 1994 durch Macheten und Fäuste erleiden musste. Ich bin eine Witwe mit vier Kindern und eines meiner Kinder hat ein großes psychisches Problem.

 

Als ich ora Kinderhilfe kennen lernte, halfen mir die Menschen dort, meine Einsamkeit zu überwinden. Ich habe jetzt dort wieder eine Familie gefunden und fühle mich nicht mehr einsam. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich ausgewählt wurde, ein Kuh zu bekommen. Davon habe ich viele Jahre geträumt. Nie konnte ich den Traum verwirklichen.

 

Diese Kuh wird mir helfen, das Einkommen meiner Familie zu erhöhen. Sie wird mir helfen, die finanziellen Probleme im Zusammenhang mit der Ausbildung meiner Kinder zu lösen. Ich werde mich gut darum kümmern und bin so glücklich!“

 Clementine A. aus Nyamata

Tiere schenken mehr als Nahrung. Tiere geben Hoffnung, Tiere geben eine Aufgabe und Tiere haben einen therapeutischen Nutzen. Bitte helfen Sie, damit wir noch mehr Familien in Afrika Tiere geben können.

  • Ein Huhn kostet 30 €
  • Eine Ziege kostet 50 €
  • Eine Kuh kostet 400 €
     

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