Haben Sie
weitere Fragen?
Rufen Sie uns an:

030 - 643 87 82 30

"Eigentlich bin ich jeden Tag fröhlich."

Tony aus Ruanda erzählt:

Tony heiße ich. Ich bin acht Jahre alt und komme aus Jabana in Ruanda. Eigentlich bin ich jeden Tag fröhlich. Ich bin fröhlich, weil ich nun schon das zweite Jahr in die Schule gehen kann. Meine Mama dachte schon, das würde nicht klappen.

 

Aber es hat geklappt. Die Ärzte haben meinen Tumor operiert. Und seit ich die Beinschienen habe, kann ich auch laufen. Zu Hause laufe ich sogar ohne Schienen, aber für den Weg zur Schule brauche ich sie. Später möchte ich Arzt werden. Denn ich haben einen tollen Doktor: Er hilft mir, damit ich laufen kann und er guckt meinen Rücken an, aus dem der Tumor rausgeschnitten wurde.

 

Meine Oma und meine Mutter kümmern sich gut um mich. Sie fahren immer mit mir nach Kigali, dort ist der Arzt. Ohne die Unterstützung durch die Patenschaft wäre das nicht möglich gewesen, sagt Mama. Ich bin froh darüber, denn wäre ich nicht operiert worden, könnte ich doch auch nicht zur Schule gehen, oder?

 

Viele Grüße

Tony

Hintergründe zu Toni aus Ruanda

Tony (8) aus Ruanda ist mit einem offenen Rücken, dem sogenannten Spina Bifida (Neuralrohrfehlbildung) zur Welt gekommen.

 

Zwar konnte der Tumor entfernt werden, aber die Behinderung am Bein konnte nicht behoben werden. Beides liegt ursächlich in einem offenen Wirbelbogenspalt begründet. Normalerweise schließt sich diese Spalte im ersten Schwangerschaftsmonat. Eine länger andauernde Unterernährung von Tonys Mutter während der Schwangerschaft hat dies verhindert.

 

Tony braucht eine Schiene, damit er längere Strecken gehen kann. Außerdem ist er inkontinent und muss täglich Windeln tragen. Ein Spezialarzt in der Hauptstadt Kigali überprüft mindestens einmal im Jahr Tonys Gesundheitszustand.

 

Ohne die ora Patenschaft wäre die Behandlung für die Familie nicht bezahlbar. Tonys Mutter arbeitet auf einer Fischverarbeitungsfarm und wohnt zusammen mit ihrer Tochter und Tonys Oma in einem einfachen Haus, das sie von der Regierung Ruandas erhalten haben. In Jabana unterstützen wir die Mütter und Eltern mit Barmitteln, Ziegen, Kühen sowie Schulungen zum Erwerb eines Einkommens. Auch seelsorgerlich werden die Menschen betreut.

 

Ihre Hilfe kommt an. Werden auch Sie ora Pate und verändern Sie Kinderleben zum Positiven.

©  2022 by ora Kinderhilfe international e. V.

Hunger in Afrika

Jetzt spenden !