30. Jahrestag des Genozids in Ruanda

Viel zu oft waren Frauen und Kinder die Hauptleidtragenden. Mädchen und Frauen, welche die Massaker überlebten, wurden zu Hunderttausenden Opfer von Vergewaltigungen. Als Folge der Massaker gab es Ende der 90er-Jahre schätzungsweise 60.000 Haushalte, denen Kinder vorstanden. Nahezu 300.000 Kinder lebten in diesen Haushalten, die oftmals von minderjährigen Mädchen ohne Einkommen geführt wurden.

Das Projekt "Rwandan Daughters"

Zwischen 2016 und 2018 entstand das Projekt ‚Rwandan Daughters‘ des Berliner Fotografen Olaf Heine. In einer bewegenden Bildersprache porträtiert Heine ruandische Mütter mit ihren Töchtern. Alle Frauen eint das gleiche Schicksal: Sie sind alle Opfer des Genozids von 1994. Nach Schätzungen von UNICEF wurden nahezu 500.000 Frauen und Mädchen von Soldaten, Milizionären und Mitläufern systematisch vergewaltigt. Viele Frauen wurden von ihren Vergewaltigern schwanger und bekamen Kinder. Manche dieser Frauen haben noch heute ein distanziertes Verhältnis zu ihren Kindern, für andere war das Kind jedoch der einzige Grund weiterzuleben.


Einfühlsam nähert sich der Fotograf den Geschichten dieser schwer traumatisierten Frauen. Gemeinsam mit dem Fotografen wählten sie Orte, die auf die Umstände der Vergewaltigung hinweisen: ein Fluss, ein Feld, eine Kirche.

Die Kunsthalle Rostock präsentiert die Ausstellung Rwandan Daughters mit Fotografien von Olaf Heine vom 17.2. - 20.5.2024.

Am 7.4.2024 veranstaltet ora Kinderhilfe gemeinsam mit der Kunsthalle Rostock eine Gedenkveranstaltung.

Die gebundene Ausgabe von "Rwandan Daughters" ist reich bebildert mit monochromen Aufnahmen. Zu jedem Bild gibt es zudem einen ausführlichen Text zu den abgebildeten Frauen.

 

 

Wenn Sie ein Buch für 60,00 EUR inkl. Versand bestellen möchten, melden Sie sich gerne bei uns. Alle Erlöse aus dem Verkauf fließen direkt zu den "Rwandan Daughters" zurück. Mit Ihrem Kauf unterstützen Sie die Frauen in Ruanda.

 

 

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