Haiti nach dem Hurrikan

Drei Tage nach dem Hurrikan „Matthew“ kämpfen die Menschen mit den Folgen – Häuser und Straßen sind zerstört. Lebensmittel und Wasser sind knapp, die Angst vor Cholera steigt.

 

Berlin, 10.Oktober 2016: „Der Sturm hat unser Haus abgedeckt, der Regen hat es dann völlig zerstört“, berichtet Wandy Jean-Jaques. Der Familienvater ist Projektmitarbeiter bei COFHED, der Organisation, mit der wir als ora auf Haiti zusammenarbeiten. Wandy ist von den Ereignissen der letzten drei Tage geschockt. Sein Entsetzen ist ihm anzumerken: „Wir dachten, die Welt würde untergehen. Alles flog durch die Gegend, Dächer, Ziegeln, Steine, Müll, einfach alles. Wir hatten Angst, dass auch wir selbst wegwehen würden.“

Der Wirbelsturm „Matthew“ hat in der Region um Lougou eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In den westlichen, nahe der Küste gelegenen Dörfern, steht kein Stein mehr auf dem anderen. Die Hütten der armen Bevölkerung sind zerstört, auch die Kirche und das Aufenthaltsgebäude von COFHED haben kein Dach mehr. Die Straßen bestehen nurmehr aus Schlamm und Geröll, sie sind unpassierbar geworden. Bäume sind entwurzelt, Stromleitungen gerissen und Brücken zerstört. Die Ernte ist verdorben und die Angst vor einer Hungersnot breitet sich aus. Schon jetzt sind Lebensmittel und Trinkwasser knapp.

 

 

Die Patenkinder sind unverletzt

Glücklicherweise sind alle Patenkinder wohlauf. Wandy Jean-Jaques hat die ora-Patenkinder vor Ort besucht und sich von Ihrer Unversehrtheit überzeugt. Alle Kinder und Eltern haben das Unglück überlebt. Mehr aber auch nicht. Sie haben ihr Zuhause verloren und wissen nicht, wann sie wieder ein Dach über dem Kopf haben werden. Die Aufräumarbeiten haben begonnen, aber die Lage ist weiter desaströs. Tausende von Menschen schlafen seit der Katastrophe im Freien. Die Angst vor Cholera und Typhus steigt weiter an. Nick Avignon, Projektleiter in Haiti, bittet dringend um Hilfe: „We are asking for prayers and support at this crucial time as the Haitian people are trying to pick up the pieces and go on with what remains of their lives.“

(Auf Deutsch: „Wir bitten um Gebete und Unterstützung in dieser wichtigen Zeit, in der die Menschen versuchen, ihr Leben in die Hand zu nehmen, mit dem Wenigen, was ihnen geblieben ist.“)

ora hilft – Helfen Sie mit!

Als ora leisten wir sofortige Nothilfe. Wir versorgen die Familien mit Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Auch die Aufräum- und Aufbauarbeiten werden durch uns unterstützt.

 

Bitte helfen Sie uns, in Haiti zu helfen. Das bitterarme Land, das sich kaum von den Folgen des schweren Erdbebens erholt hat, braucht Ihre Hilfe! Mit nur 50,- € finanzieren Sie ein Nothilfe-Paket für eine ganze Familie.

 


Spenden Sie bitte an:

ora Kinderhilfe international e.V.
Postbank Frankfurt am Main

IBAN: DE33500100600000050609
BIC: PBNKDEFFXXX
Verwendungszweck: Haiti


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