Frauen ertragen schwere Lasten.
Frauen ertragen schwere Lasten.

Gesundheit: Unerschwinglich

In Sierra Leone können sich drei Millionen Menschen nicht leisten krank zu werden.

 

Das westafrikanische Land Sierra Leone ist eines der ärmsten Länder der Welt. Drei von sechs Millionen Menschen leben dort in prekären Umständen. Krank zu werden, können sich diese Frauen und Männer nicht leisten. Es würde ihre Armut weiter verschlimmern.

Leben von Tag zu Tag

 

Der Großteil der armen Bevölkerung arbeitet im informellen Sektor: Durch Tätigkeiten in der Landwirtschaft bzw. als Tagelöhnerinnen und Tagelöhner versuchen sie zu überleben. Ihre geringen Verdienste werden direkt in Nahrungsmittel umgesetzt. Ersparnisse oder Vorräte gibt es nicht. Die Menschen haben höchstens das, was sie für einen Tag brauchen.

 

Wer krank wird und nicht arbeiten kann, der kann kein Geld verdienen und dem fehlen die Mittel für Medikamente und Untersuchungen.

Krankheit erhöht das Risiko prekärer Armut

 

Zwar gibt es eine Krankenversicherung in Sierra Leone, jedoch ist diese denjenigen vorbehalten, die im öffentlichen Sektor arbeiten. Die Mehrheit der Bevölkerung, besonders diejenige auf dem Land, greift auf traditionelle Heilmethoden zurück.

 

Oft fehlt es auch an medizinischen Einrichtungen; Ärzte und Apotheken sind Mangelware. Die Menschen sterben daher meist an den Folgen von unbehandelten Krankheiten, die normalerweise behandel- und heilbar wären.  

Die Menschen schlafen auf dem Boden.
Die Menschen schlafen auf dem Boden.

Corona hat die Armut verschlimmert

 

Die Corona-Krise hat diese Situation verschärft. Die Restriktionen zur Eindämmung des Virus führten zu geschlossenen Märkten, Ausgangssperren und Versammlungsverboten.

 

In Sierra Leone, einem Land in Afrika, in dem sich das Leben draußen abspielt, kam das für viele Menschen einer Katastrophe gleich. Sie konnten keinen Handel mehr treiben, nicht mehr aufs Feld oder auf den Markt gehen.

 

Die Menschen sind ärmer und kränker als je zuvor. Weil die Menschen kein Geld verdienen konnten, um sich zu ernähren und zu kleiden, sind sie krank geworden. Und weil sie nun krank sind, können sie sich nicht mehr versorgen.

Kinder leiden besonders.
Kinder leiden besonders.

ora Kinderhilfe hilft in Sierra Leone

 

In zwei Dörfern in Sierra Leone setzen wir uns für Gesundheit ein. Die Kinder und Familien werden mit dem Lebensnotwendigsten versorgt. Niemand muss dort hungern.

 

Wir verteilen Medikamente, Moskitonetze, Seifen und Handwaschstationen. Durch Aufklärung schaffen wir ein Bewusstsein dafür, wie man sich gesund erhält. Dazu gehören auch alltägliche Dinge wie gründliches Händewaschen oder Moskitoschutz. Wir thematisieren auch das gründliche Waschen von Obst und Gemüse, um die Menschen vor Krankheiten zu schützen.

Bitte lassen Sie sich anrühren: Die Menschen aus Sierra Leone sind in großer Not.
Helfen Sie uns mit ihrer Spende noch mehr zu helfen!

©  2020 by ora Kinderhilfe international e. V.

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