Gelungener Auftakt

Berlin, 9. Oktober 2017: Das „aufatmen“ ist eröffnet. Nach vielen Monaten der Planung und Vorbereitung steht das interkulturelle Begegnungszentrum seit Samstag nun allen Besuchern offen. Von montags bis freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr ist das Zentrum mit seinem Café, seinem Second-Hand-Shop und seinen anderen Angeboten geöffnet.

 

Viele Besucher zur Eröffnung

 

Am Samstag, 7. Oktober, feierten über 80 Personen plus Kinder die Einweihung. Nach einer kurzen Ansprache durch Jochen Hackstein und Matthias Floreck, beide Vorstand der ora Kinderhilfe, wies Kay-Uwe Heymann, Leiter der OE Sozialraumorientierte Planungskoordination vom Bezirksamt Lichtenberg, darauf hin, wie wichtig eine solche Begegnungsstätte für den Stadtteil sei. Er betonte, dass es in Zeiten zunehmender Anonymisierung Räume brauche, in denen sich Menschen zwanglos und über alle kulturellen Grenzen hinweg begegnen und kennen lernen können. Als Vertreter eines familienfreundlichen Bezirks begrüße er daher das Engagement der ora Kinderhilfe außerordentlich, so Heymann.

 

Viel Spaß bei der Eröffnung

 

Bei Kaffee, Kuchen, Crêpes und Waffeln ließen es sich die Gäste anschließend kulinarisch gut gehen. Die Kleinkinder probierten emsig die Krabbelecke aus während die Eltern im Second-Hand-Laden stöberten oder sich bei den Mitarbeitern über die wöchentlichen Angebote informierten. Die größeren Kinder ließen sich mit großer Begeisterung schminken, bastelten Freundschaftsbänder oder bauten Gebäude aus Kichererbsen und Zahnstochern.

 

Hoffentlich viele Besucher auch in Zukunft

 

„Wir hoffen, viele Menschen aus dem Bezirk zu uns einladen zu können“, erklärt Stephanie Hackstein, pädagogische Leitung des „aufatmen“. „Niemand muss allein zu Hause sitzen. Wir freuen uns über Senioren, Singles oder Paare genauso wie über Alleinerziehende, junge Eltern oder flüchtige Menschen.“ Der Träger ora Kinderhilfe will mit dem Begegnungszentrum die Zivilgesellschaft in Berlin-Lichtenberg bereichern. Es soll ein Ort sein, an dem man Kontakte knüpfen und einander kennen lernen kann. An dem jeder erleben kann, dass interkulturelle Vielfalt uns alle bereichert. „Wir wünschen uns, dass die Menschen gerne kommen, verweilen, die Angebote nutzen und sich einfach wohl fühlen“, so Hackstein.

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