Eindrücke aus Ruanda

Frau H. staunte sehr, als sie in Ruanda ankam. Alles dort strahlte in intensiven Farben. „Ruanda ist rot, grün und braun“, sagte Frau H. später über ihre ersten Impressionen. Ein buntes Land mit bunt gekleideten Menschen empfing Frau H. Überall spielte Musik und es herrschte ein lebendiger Trubel aus Kindern und Erwachsenen.

Doch bereits nach kurzer Zeit wurde Frau H. auch mit dem Leid konfrontiert, das der Genozid gegen die Tutsi im Jahre 1994 gebracht hatte. In nur 100 Tagen verlor eine Million Menschen ihr Leben. Bei einem Besuch in einem Dorf haben sich Frau H. besonders die Witwen eingeprägt. Sie alle hatten während des verheerenden Genozids ihre Männer und Kinder verloren und sind oft selbst geschändet wurden. „Die Witwen trugen die bunten langen afrikanischen Gewänder, teilweise mit Kopfputz und haben uns freundlich begrüßt und uns alle umarmt. Ihre Offenheit hat mich sehr berührt.“

Auch die Kinder hatten es Frau H. angetan: „Am liebsten hätte ich alle unterstützt. Da das nicht geht, habe ich mich entschlossen, zwei Kindern als Patin zu helfen.“ Seitdem ist sie ora-Patin von Sonia und Shadia. „Das Konzept von ora Kinderhilfe gefällt mir sehr. Das Geld, das die Patenkinder erhalten, kommt der gesamten Gemeinschaft zu Gute.“

„Es war toll, die Projekte live zu sehen und mitzuerleben, wieviel Hilfe ora dort bewirkt. Ich freue mich, in Ruanda gewesen zu sein. Dadurch weiß ich, dass meine Spende wirklich da ankommt, wo ich sie haben möchte: bei den ärmsten Kindern von Ruanda.“

 

 

Machen Sie es wie Frau H.: Werden Sie ora-Pate, damit Kinder und Witwen in Ruanda ein besseres Leben haben.

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