Drohende Hungerkatastrophe in Afrika

34 Millionen Menschen sind laut des neuesten Berichts der UN akutem Hunger ausgesetzt. Ihr Leben ist massiv bedroht. Millionen von Menschen steht in 20 Ländern eine katastrophale Hungersnot bevor. Vor allem afrikanische Länder sind betroffen.

Kinder leiden besonders unter Hunger.
Kinder leiden besonders unter Hunger.

Der Hunger und die Corona-Pandemie

Millionen Kinder und ihre Familien kämpfen in Afrika seit Jahren gegen den Hunger. Bereits vor der Corona-Pandemie lebten sie unter krankmachenden Bedingungen, ohne sauberes Wasser, ausreichend Ernährung oder Sanitäranlagen. Die Mehrheit von ihnen arbeitet als Tagelöhner und setzte das verdiente Geld direkt in Lebensmittel um. Vorräte oder Ersparnisse für Notzeiten haben sie nicht. Verstärkt wird das Problem dadurch, dass es in vielen Ländern ohnehin kein funktionierendes Gesundheitssystem gibt. Soziale Sicherungssysteme fehlen ebenso, um ausfallende Löhne aufzufangen. Die Corona-Pandemie hat die ohnehin schwierige Situation vieler Menschen verschlechtert. Kinder sind als schwächste Bevölkerungsgruppe davon am meisten betroffen. 

Klimawandel verschärft die Not

Klimawandel trifft die Ärmsten der Armen.
Klimawandel trifft die Ärmsten der Armen.

Anhaltende Dürre und Heuschreckenplagen führen dazu, dass allein in Ostafrika 30 Millionen Menschen auf Humanitäre Hilfe angewiesen sind – die Hälfte von ihnen Kinder. Viele Familien haben ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Ihre Ernte und damit ihre Einkommensquelle wurden zerstört. Ihnen fehlt jeglicher Zugang zu Sanitäranlagen oder medizinischer Versorgung. Dadurch breiten sich Krankheiten wie Cholera rasant aus. Auf der Flucht vor Gewalt und Dürre wurden Kinder von ihren Familien getrennt, leben in Unsicherheit und können nicht zur Schule gehen.                 

Armut und Hunger: Ein fataler Kreislauf

Die Ursachen von Hunger sind vielseitig: Menschen, die in Armut leben, ernähren sich einseitig. Der Nährstoffmangel schwächt ihr Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit für Krankheiten. Erwachsene sind kaum in der Lage zu arbeiten, um den Lebensunterhalt für ihre Familie zu verdienen. Chronisch hungernde Kinder tragen oft lebenslange gesundheitliche Folgen davon.

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Wir versorgen die Familien seit Anfang 2020 zusätzlich mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und unterweisen die Menschen im richtigen Händewaschen und der Vermeidung von Krankheiten.

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