Corona-Virus in Afrika

Die Menschen leiden bereits jetzt unter den Folgen

 

Schulen geschlossen, öffentliche Treffen verboten, Kontakt vermeiden. Die Einschränkungen, die für Deutschland verhängt, wurden betreffen nun auch Afrika. Menschen dürfen sich nicht mehr begegnen. Alle unnötigen Kontakte sollen vermieden werden. Was bei uns aber allenfalls als angemessen und unangemessen empfunden wird, hat dort katastrophale Folgen! Die Menschen in Afrika führen von jeher ein öffentliches Leben. Alles Leben spielt sich draußen ab.

Ohne Begegnungen keine Geschäfte. Ohne Geschäfte kein Einkommen

Isata geht eigentlich jeden Tag auf den Markt, um ihre Waren zu verkaufen. Das ist nun nicht mehr möglich.
Isata geht eigentlich jeden Tag auf den Markt, um ihre Waren zu verkaufen. Das ist nun nicht mehr möglich.

 

Isata K. aus Sierra Leone ist darauf angewiesen, dass sie ihre Waren verkaufen darf. Die dreifache Mutter ist Teil unseres Landwirtschaftsprojektes in Makeni. Mit dem Verkauf der Feldfrüchte bessert sie das Einkommen für sich und ihre Kinder auf. Wenn sie nicht mehr zum Markt gehen darf, kann sie nichts verkaufen. Wenn sie nichts verkauft, verdient sie kein Geld. Wenn sie kein Geld verdient, hungern sie und ihre drei Kinder.


Ein Teufelskreis beginnt. So wie Isata geht es fast allen Familien, denen wir helfen. Wir arbeiten dort, wo Leben und Arbeiten sowieso schon schwer sind. Die Corona-Krise gefährdet die Kinder und Familien in ihrer Existenz.

Bitte helfen Sie !

 

Wir bitten Sie um Ihre Spende und ein Zeichen der Solidarität. Helfen Sie, uns zu helfen. Wir versorgen die Familien zusätzlich mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und unterweisen die Menschen im richtigen Händewaschen und einem hygienischen Umgang untereinander.

 

Jede Spende hilft. Vielen Dank und bleiben Sie gesund.

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