Albanien nach dem Erdbeben

Unsere Hilfsstation blieb unbeschädigt. Nun geht es darum, Menschen in der umliegenden Dörfern und Städten zu helfen.

 

Am vergangenen Dienstag wurde der Westen Albaniens durch ein schweres Erdbeben erschüttert. Ein Beben der Stärke 3,56 hat das Land schwer getroffen. Wir sind dankbar, dass es unserer Missionsstation in Fushe-Arrez gut geht; niemand wurde verletzt und auch die Gebäude blieben unbeschädigt. Und dass, obwohl es alleine bis heute mehr als 300 Nachbeben in der Region gegeben hat.

Die Lage ist schlimm: Bitte helfen Sie!

Die Leiterin der Hilfsstation Sr. Gratias
Die Leiterin der Hilfsstation Sr. Gratias

 

In den umliegenden Dörfern und Städten haben die Beben schreckliche Schäden angerichtet. Die maroden Hochhäuser haben Risse, Menschen liegen verschüttet und bisher wurden 32 Tote gezählt.


Die katholischen Schwestern unserer Hilfsstation helfen, wo es geht. Unermüdlich sind sie für die Menschen in Durres, Thumana und Skhoder seither im Einsatz. Sie verteilen Lebensmittel, Wärmedecken, Schlafsäcke, Verbandsmaterialen und helfen auch mit guten Worten und Gebeten den traumatisierten und verängstigten Opfern der Katastrophe.

 

Wir brauchen mehr Hilfsgüter. Unsere Vorräte sind aufgebraucht: Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir weitere warme Wolldecken, Schlafsäcke und Verbandsmaterialen verteilen können. Hunderte von Menschen campieren derzeit in Zelten - bei 11 Grad und Regen.

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