Aus Armut befreit

Aline aus Ruanda hat es geschafft - ihr ist es gelungen, sich aus Armut zu befreien. "Wäre ich kein ora-Patenkind gewesen, hätte ich es nicht geschafft", sagt sie dankbar. Aline war sieben Jahre lang ein ora-Patenkind. Ihre Pateneltern aus Deutschland haben dafür gesorgt, dass sie genügend zu essen bekam, medizinisch versorgt wurde und in die Schule gehen konnte.

"Das hat mir das Leben gerettet", erklärt die 24-Jährige. "Wir waren zu Hause so arm, dass wir uns nicht einmal jeden Tag eine Mahlzeit leisten konnten. Meine Eltern arbeiteten als Tagelöhner. Nur wenn sie Arbeit fanden, war Geld da. Aber es reichte nie, wir mussten hungern. Für die Schulgebühr oder für Schuhe hat es nicht gereicht. Erst durch die Hilfe von ora Kinderhilfe konnte ich zur Schule gehen. Auch meine Schwester konnte dann die Schule besuchen. Wir haben die Patenschaft unter uns beiden aufgeteilt. Das hat unser Leben radikal verändert: Wir waren endlich nicht mehr sozial ausgeschlossen. Wir konnten lernen, uns satt essen und Freunde finden."

Nach ihrem Schulabschluss hat Aline Verwaltungswissenschaften studiert. Heute arbeitet die selbstbewusste junge Frau in der Lokalverwaltung von Kabuga und hat ein eigenes Büro - ein Sinnbild für Erfolg. Im Mai hat Aline geheiratet. "Ich bin sehr glücklich, wie mein Leben bisher verlaufen ist", beschreibt sie die letzten Jahre. "Dass ich es schaffen konnte, liegt nur daran, dass mir jemand die Chance gab." Aline ist überzeugt: "Wäre ich kein ora-Patenkind gewesen, wäre ich aus der Armut niemals herausgekommen. Es brauchte Hilfe von außen, für mich und heute immer noch für viele andere Kinder."

 

Helfen auch Sie! Eine Patenschaft ist die persönlichste Form der Hilfe: So bekommen noch mehr Kinder wie Aline eine echte Chance im Leben. 

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